Aktuelles

Solothurn, 15. Mai 2012

Medienmitteilung

 

Ein ganz Grosser verlässt die Politbühne – Nachfolge in den Startlöchern

Die FDP.Die Liberalen wollen ihre beiden Regierungssitze verteidigen


Regierungsrat Christian Wanner hat heute offiziell erklärt, dass er 2013 nicht mehr zur Wahl antritt. Mit Wanner tritt ein Schwergewicht ab, das die kantonale und nationale Politik in den letzten 30 Jahren stark mitgeprägt hat. Er wird einen bedeutenden Platz in der Geschichte das Kantons Solothurn und der FDP.Die Liberalen Kanton Solothurn einnehmen. Regierungsrätin Esther Gassler hatte schon im Januar 2012 klargemacht, sie werde für eine weitere Amtszeit kandidieren. Damit sucht die FDP nun eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger, um das freiwerdende Mandat erfolgreich zu verteidigen.


 

Solothurn, 8. Mai 2012

Medienmitteilung

 

FDP.Die Liberalen gegen Steuererhöhung

Die vom Regierungsrat geplanten Mehreinnahmen gehören nicht in ein Sparprogramm


Der heute von der Regierung verabschiedete Integrierte Aufgaben- und Finanzplan zeigt in aller Deutlichkeit auf, dass die Zeit der positiven Rechnungsabschlüsse vorbei zu sein scheint. Die FDP.Die Liberalen sind deshalb froh, dass der Regierungsrat mit dem Massnahmenplan 2013 aufzeigt, wie mittelfristig der Staatshaushalt wieder ins Lot gebracht werden soll. Die vorgeschlagenen Einzelmassnahmen müssen nun sorgfältig analysiert werden. Bei dieser Beurteilung muss darauf geachtet werden, dass insbesondere bei den Bereichen Bildung und Soziales, die in den vergangenen Jahren die grössten Kostensteigerungen verzeichnet haben, auf die Sparbremse getreten wird. Begrüssenswert ist deshalb, dass im Bildungswesen einige substanzielle Anpassungen vorgeschlagen werden, wohingegen im Sozialbereich der Rotstift leider zu zaghaft angesetzt werden soll. Für die FDP ist es zudem völlig unverständlich, dass sich das Sparprogramm fast zur Hälfte aus Mehreinnahmen zusammensetzt. Verbesserungen auf der Ertragsseite gehören nicht in ein Sparprogramm. Auf Widerstand stösst dabei insbesondere die beabsichtigte Steuererhöhung bei den natürlichen Personen sowie weitere geplante Gebührenerhöhungen, welche die FDP bekämpfen wird. Das Steuerklima im Kanton Solothurn muss im Sinne eines attraktiveren Standorts verbessert, nicht verschlechtert werden

 

 

Kontakt:

Christian Scheuermeyer, Parteipräsident, Telefon 076 347 43 47

Yves Derendinger, Fraktionschef, Telefon 078 666 88 73

 

Solothurn, 10. April 2012

Medienmitteilung

 

FDP.Die Liberalen fordern Abbau bürokratischer Vorschriften im Baubereich

Weniger Bürokratie erzeugt energetischen Mehrwert


Der Entwurf der revidierten Kantonalen Bauverordnung ist kein „revolutionärer“ Akt, geht es im Wesentlichen doch um die Anpassung von Begriffen. Aus liberaler Sicht wurde es jedoch versäumt, mit der Änderung einen Schritt weiter in Richtung Abschaffung unnötiger Vorschriften zu gehen. Selbst die mit der Revision abzuschreibenden freisinnigen Vorstösse werden teilweise nur mit Mühe und ansatzweise umgesetzt. Die FDP verlangt, dass die Aufträge des Parlaments nicht verwässert werden und dass generell grössere Schritte in Richtung einer Vereinfachung der Bauvorschriften gemacht werden. Denn mit einer hohen Regelungsdichte werden Innovationen im Baubereich behindert und ein grosser Verwaltungs- und Justizapparat alimentiert. Aus liberaler Sicht wäre es unbedingt nötig, hier mehr auszumisten, wenn die Verordnung schon revidiert wird.

 

 

Neues aus dem Rathaus März 2012

„Scheiden tut weh …

…aber dein Scheiden macht, dass mir das Herze lacht.“ Diese berühmten Zeilen aus dem Kinderlied von Heinrich Hoffmann von Fallersleben stehen sinnbildlich für die vergangene Märzsession des Kantonsrats. Dieser verabschiedete nicht nur so manche Vorlage, sondern er verabschiedete sich auch vom altehrwürdigen Kantonsratssaal, in dem er das letzte Mal tagte.

 

Abschied vom alten Bettenhochhaus

340 Millionen Franken soll der Neubau des Bürgerspitals Solothurn kosten. Entsprechend nahm sich der Kantonsrat viel Zeit bei der Debatte über das Projekt. Die FDP-Fraktion kam nach sorgfältiger Prüfung zum Schluss, dass der Neubau auf ein betriebswirtschaftlich sinnvolles Minimum ausgerichtet ist. Die Solothurner Spitäler AG hat in den letzten Jahren die Anzahl Betten reduziert und ihre Standorte konzentriert. Das alte Bettenhochhaus in Solothurn ist in einem maroden Zustand und seine Bauart erlaubt keine weiteren kostensenkenden Effizienzsteigerungen. Da die Gesundheitsversorgung zu den zentralen kantonalen Aufgaben gehört und das Einzugsgebiet genügend gross ist, sprach sich die FDP-Fraktion fast einstimmig für den Neubau aus. Das Stimmvolk wird nun am 17. Juni 2012 über den Kredit zu befinden haben.

 

Abschied von den Listenverbindungen

Geht es nach dem Willen von SVP, FDP und der Mehrheit der SP, wird es bereits bei den kommenden Kantonsratswahlen 2013 keine parteiübergreifenden Listenverbindungen mehr geben. Der Kantonsrat hiess nach einer hitzigen Debatte einen entsprechenden Auftrag gut. Dieser Abschied – über den das Volk letztlich zu entscheiden haben wird – würde insbesondere der CVP und ihren Juniorpartnern wehtun. Transparenz in einer Demokratie heisst aber, dass eine Wählerstimme für die Partei A nicht der Partei Z zum Sitz verhelfen sollte. Das Eingehen von Listenverbindungen ist nur dann ehrlich, wenn die programmatischen Unterschiede verbundener Parteien nicht allzu gross sind. Insbesondere für die glp, die sich bei den Wahlen 2011 aus Gründen der Stimmenmaximierung mit jeder Partei ausser der SVP verbandelt hat, gilt das ganz sicher nicht. Die Abschaffung der Listenverbindungen haben also letztlich diejenigen zu verantworten, die dieses Instrument in den letzten Jahren missbraucht haben.

 

Abschied von den Elektroheizungen

Gegen ein Verbot von neuen Elektroheizungen bei Neubauten ist nicht viel einzuwenden. Doch die links-grünen Fraktionen des Kantonsrates haben unter gütiger Mithilfe der CVP einen Vorstoss überwiesen, der auch den Ersatz von bestehenden Elektroheizungen nach Ablauf einer Übergangsfrist vorschreibt. Solche Eingriffe in die Eigentumsrechte sind nach Meinung der freisinnigen Partei abzulehnen. Es gibt Liegenschaften, bei denen die Installation eines alternativen Heizsystems nicht, beziehungsweise nur mit einem grossen finanziellen Aufwand möglich sein wird.

 

Neue FDP-Vorstösse:

Auftrag Fraktion: Entwicklung der Sozialkosten

Der Regierungsrat wird beauftragt, die zu erwartenden Veränderungen der Kosten bei den heutigen Sozialinstrumenten in den nächsten 10 bis 15 Jahren aufzuzeigen.

 

Interpellation Fraktion: Versicherung von Erdbebenrisiken

Der Bund will eine nationale Erdbebenversicherung aufbauen, wofür er aber gar nicht eingerichtet ist. Es würde mehr Sinn machen, dies auf kantonaler Stufe anzusiedeln.

 

Interpellation Fraktion: Case Management Berufsbildung

Das Bundesprojekt, welches Jugendlichen mit erschwerten Bedingungen helfen soll, im Berufsleben Fuss zu fassen, weist ernüchternde Kosten und Zahlen aus. Optimierungsmassnahmen sind gefragt.

 

Interpellation Verena Meyer, Mühledorf: Übertritt Sekundarstufe I

Einerseits macht der Kanton Druck auf die kleinen Landschulen zu fusionieren, andererseits hat der Regierungsrat das Führen von zwei privaten Sek P Schulen ohne Auflagen bewilligt.

 

Kleine Anfrage Andreas Schibli, Olten: Elterninformation Sek I

Die kantonale Informationsbroschüre zur Sekundarstufe I weist nicht darauf hin, dass nach dem 9. Schuljahr in der Sek E der Übertritt in die Maturitätsschule mit einer Prüfung möglich ist. Andreas Schibli stellt dem Departement hierzu einige kritische Fragen.

 

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