Leserbriefe

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Die unterschiedlichen Auffassungen von Fraisa CEO Josef Maushart und Gartenbauer Thomas Lüthi über die Betroffenheit ihrer Unternehmen zeigen die Absurdität der Konzernverantwortungsinitiative. Während bei Annahme der Initiative das KMU Fraisa und viele andere den Nachweis über den Ursprung ihrer verwendeten Metalle erbringen und Klagen gegenwärtigen müssten, dürfen Gartenbauer weiterhin fröhlich Steine von Händlern im Ausland aus fragwürdigen chinesischen Steinbrüchen beziehen und verbauen. Die Initiative ist gut gemeint, dient vielleicht der Linderung des schlechten Gewissens und zeugt von naivem Glauben an kleinstaatliche Allmacht. Sie ist taugt jedoch nicht dazu, weltweite Umwelt- und Menschenrechte durchzusetzen. Die KVI schwächt leider lediglich die Bedingungen für Schweizer Unternehmen, vernichtet Arbeitsplätze und Wohlstand in unserem Land. Der Weg zur Verbesserung prekärer Produktionsbedingungen im Ausland führt einzig und allein über internationale Zusammenarbeit, Transparenz, Herkunftsnachweise und aufgeklärte, mündige Kundinnen und Kunden, die breit sind "Fairness" als massgebendes Element in ihren Kaufentscheid einfliessen lassen. Der Gegenvorschlag des Bundesrates geht in die richtige Richtung. Er unterstützt uns darin, unsere persönliche, individuelle Verantwortung wahrzunehmen.

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Die Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt» (UVI) verlangt im Kern, dass Unternehmen die Menschenrechte und den Umweltschutz auch im Ausland respektieren.

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Unserer Freiheit Sorge tragen

 

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Ungläubig schauen wir nach Hongkong, wo die freiheitsliebende Bevölkerung im Rahmen von Protesten mit Kettensägen gegen intelligente Überwachungskameras vorgeht. Im Roman 1984 beschreibt Georg Orwell, wie die Gedankenpolizei die Bürgerinnen und Bürger permanent mit nicht abschaltbaren Geräten auch im Privatbereich visuell kontrolliert.

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