Erfolgreiche Messepräsenz an HESO und MIO

«Chumm, mir göh i Freisinn!»

Die Herbstmesse Solothurn zog auch heuer wieder Tausende Besucherinnen und Besucher in die Ambassadorenstadt. Ob ganz alle auch wirklich am FDP-Stand «Zum Freisinn» einkehrten, ist nicht überliefert. Ganz sicher war aber auf den Messegängen allenthalben zu hören: «Chumm, mir göh no ufenes Bier i Freisinn!» Dort wirkten in der heimelig eingerichteten FDP-Gaststube während zehn Tagen im Schichtbetrieb eine Vielzahl der 26 freisinnigen Kantonsrätinnen und Kantonsräte, Parteivorstandsmitglieder, Gemeinderäte aus der Stadt Solothurn sowie weitere Freunde der FDP.

Aktionstage zweier Amteiparteien und der Jungfreisinnigen

Die Jungfreisinnigen sammelten erfolgreich die ersten Unterschriften für ihre kantonale Anti-Regulierungs-Initiative und politisierten schon so versiert wie die «Grossen». Die FDP Thal-Gäu bot an ihrem Aktionstag heisse Schweinswürstchen feil, wobei deren schiere Anzahl beinahe für die Verköstigung der halben Messe gereicht hätte. Regierungratskandidatin Marianne Meister kredenzte an ihrem Geburtstag Torten, Kuchen und Kaffee für die zahlreichen Gratulanten von nah und fern, während Regierungsrat Remo Ankli sogar einmal Zeit fand, einen gemütlichen Jass zu klopfen. Die älteren Generationen blätterten fasziniert in einer Sonderausgabe der «Solothurner Zeitung» von den Wahlen 1981 und schwelgten von früheren Zeiten. Die Jüngsten liessen sich von den blauen und weissen FDP-Ballons anziehen, während die Mittelalterlichen ihr Glück beim Swisslos versuchten.

 

Am Stammtisch fühlten sich alle wohl

Beim gemeinsamen Öufi-Bier, einem Glas Weissen oder Mineral liess sich vortrefflich politisieren. Unters Servicepersonal mischten sich auch Parteipräsident Christian Scheuermeyer oder Fraktionschef Peter Hodel, die sich als versierte Gastwirte entpuppten. Nationalrat Kurt Fluri liess sich unzählige Male auf die Schulter klopfen für seine Verdienste in jüngster Zeit. Sein unverdrossener Kampf für den Erhalt der für unser Land so wichtigen bilateralen Verträge bei gleichzeitiger Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative erntete vor der freisinnigen Basis höchsten Respekt. Aber wie an einem Stammtisch üblich, wurde da auch mal über Gott und die Welt oder das wunderbar sonnige Herbstwetter philosophiert. Und selbst CVP-Ständerat Pirmin Bischof und seiner Familie gefiel es am freisinnigen Stand so gut, dass sein Töchterchen von Kantonsrätin Anita Panzer gewiegt werden durfte.

 

Meisters Söili gewinnt Rennen

Am ersten Messesonntag wurde statt eines Parteitags ein Brunch bei den HESO-Biobauern veranstaltet. Im Anschluss an die feine Rösti mit Speck und Spiegeleiern oblag es den gut 70 Anwesenden beim Spezial-Söilirennen ihre Wettfavoriten anzufeuern. In den insgesamt drei Läufen obsiegten erst «Schwyzer-Meister», dann «Panzerknackerli» und schliesslich noch «Lupolino». Ein Omen für die kommenden Wahlen? Oder hatte Co-Moderator und Kantonsrat Marco Lupi da etwa seine Finger im Spiel? Auf jeden Fall strahlte HESO-OK-Chef und Kantonsrat Urs Unterlerchner über beide Ohren über den stimmungsvollen und publikumswirksamen Auftritt «seiner» Freisinnigen. Und wer weiss, vielleicht besucht uns ja im nächsten Jahr sogar noch ein ausserkantonaler FDP-Politiker am Stammtisch?

 

Weisswein und Chäschüechli in Olten

Unter der Ägide der Amteipartei Olten-Gösgen und der Stadtpartei Olten waren die Freisinnigen auch an der MIO in Olten wiederum mit einem eigenen Stand vertreten. Mit Wein, Bier, Chäs-Chüechli und weiteren Leckereien wurden die Besucherinnen und Besucher verwöhnt. Alt Stadtpräsident Ernst Zingg führt in charmanter Manier seine Kantonsratskollegin Marianne Meister über das bunte Messegelände, um den Bekanntheitsgrad der Messener Gemeindepräsidentin auch im unteren Kantonsteil zu stärken.