Der Anlass war mit über 20 Teilnehmerinnen gut besucht und bot eine gelungene Mischung aus Inspiration, Austausch und spannenden Einblicken. Bereits zur Begrüssung wurde deutlich, welche Bedeutung diesem Ort zukommt: Stadtpräsidentin Susanne Sahli richtete ein Grusswort an die Gäste und betonte die Wichtigkeit der Däster-Schild Stiftung sowie des historischen Anwesens auch für die Stadt Grenchen.
Besonders hervorgehoben wurde, dass mit der Öffnung des Hauses ein Stück Geschichte und Engagement künftig für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Dabei wurde auch sichtbar, dass hinter diesem Haus eine prägende Persönlichkeit steht: Rosmarie Däster-Schild. Als Enkelin einer Grenchner Uhrendynastie wuchs sie selbst in diesem Haus auf und prägte gemeinsam mit ihrem Ehemann die Stiftung, die bis heute kulturelle, soziale und ökologische Projekte unterstützt. Ihr Engagement für das Gemeinwohl und ihre enge Verbundenheit mit Grenchen verleihen diesem Ort bis heute eine besondere Ausstrahlung.
Bestehendes bewahren, offen sein für Neues
Auch die Präsidentin der FDP Frauen Kanton Solothurn Andrea Stöckli griff diesen Gedanken auf und zog eine Parallele zur eigenen Organisation: «Wir sind nicht neu.» Gerade in der Beständigkeit, im Fundament und in den gewachsenen Werten liege die Stärke, sich weiterzuentwickeln. Die FDP Frauen stehen sinnbildlich dafür, Bestehendes zu bewahren und gleichzeitig offen für Neues zu bleiben – und genau daraus die Kraft zu schöpfen, sich den Herausforderungen der Zeit anzupassen. So wie auch das Däster-Schild Haus, das auf seiner Geschichte aufbaut und gleichzeitig in eine neue Zukunft geführt wird.
Ein Höhepunkt des Abends war der Rundgang durch das geschichtsträchtige Gebäude. Eva Inversini, Geschäftsführerin der Däster-Schild Stiftung, sowie Liliane Herzog führten kompetent und mit viel Engagement durch die Räumlichkeiten. Dabei erhielten die Teilnehmerinnen nicht nur einen ersten Blick in die frisch renovierten Räume, sondern auch spannende Eindrücke in die Geschichte der Stiftung und die Entwicklung des Hauses. Liliane Herzog gab zudem Einblick in die dekorative Gestaltung und zeigte auf, wie mit viel Feingefühl die Verbindung von Geschichte und zeitgemässer Nutzung sichtbar gemacht wird.
Gute Gespräche und entspannte Atmosphäre
Besonders eindrücklich war die Verbindung von Tradition und Moderne, die in den Räumen spürbar wird. Die sorgfältige Renovation zeigt, wie bestehende Werte erhalten und zugleich mit neuen Ideen weitergedacht werden können – ein Gedanke, der sich durch den ganzen Anlass zog. Beim anschliessenden Apéro bot sich Gelegenheit zum persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre. Gespräche wurden vertieft, neue Kontakte geknüpft und gemeinsame Ideen gesponnen. Der Abend hat eindrücklich gezeigt: Zukunft entsteht nicht im Bruch mit dem Bestehenden, sondern dort, wo starke Wurzeln auf den Mut treffen, Neues zu gestalten – genau dafür stehen sowohl dieses Haus als auch die FDP Frauen Kanton Solothurn.